Oliver Thewalt

    Oliver Thewalt

    Theoretical Physics | Quantum Biology | Dark Matter Research Cluster

    Bundesnetzagentur Berlin

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    An Bundesnetzagentur Berlin
    TK


    21.10.2016

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin Wissenschaftler und berate u.a. das Saarländische Wirtschaftsministerium in Energiefragen.

    Es sind erhebliche grob fahrlässige Fehler bei der Ausführung eines Folgeauftrages durch die Deutsche Telekom AG aufgetreten. Es liegt der Verdacht der bewussten politischen Steuerung vor.
    Ich hatte meinen Vertrag schon im Sommer 2015 bei der DTAG gekündigt, was zum Abschalttermin am 17.10.2016 angenommen wurde.

    Nach neueren Ereignissen hatte ich dennoch die DTAG Ende September/ Anfang Oktober 2016 telefonisch beauftragt, den Vertrag zu verlängern, was von der Dame bei der Beratung aufgenommen wurde.

    Wir vereinbarten den Austausch meines Routers Speedport W 723 V Typ B zu einem Router mit S0 Brücke, da ich ein bereits vorhandenes ISDN fähiges Telefon (T-Easy P520) anschließen wollte, unabhängig davon ob ISDN Dienste jetzt auf das IP Netz übertragen wurden, da mein Vertrag ca. 2015 von Festnetz auf IP umgestellt wurde. Damit geht das Telefon übrigens nicht, falls Strom oder Internet ausfallen, was kein annehmbarer Zustand für den Kunden ist!

    Ich ging davon aus, daß keine Versorgungslücke mit dem Internet auftreten würde, da selbstverständlich der Folgevertrag sich nahtlos anschließen sollte, was mir auch zugesichert wurde.

    Die Gesprächsprotokolle gibt die DTAG jedoch nicht heraus (ich hatte einer Aufnahme des Verkaufsgesprächs ausdrücklich zugesagt).

    Die DTAG behauptet, daß diese nicht vorlägen und lediglich nur zu Schulungszwecken verwendbar wären, doch dies ist eine glatte Unwahrheit und Schutzbehauptung um die Beweissicherung zu unterbinden. Manchmal werden auch Datenschutzgründe in solchen Fällen angeführt, doch dies sind in solchen Fällen auch Schutzbehauptungen, da diese Daten von mir als Kunde zum Zwecke der Beweissicherung freigegeben werden können.

    Dann bekam ich am Sonntag, den 16.10.2016 um 16:53 folgende Email von der DTAG:
    ----------------------------
    Sehr geehrter Herr Thewalt,

    vielen Dank für den Änderungsauftrag zu Ihrem Festnetz-Anschluss! Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben. So geht es jetzt weiter:

    Wir informieren Sie über den aktuellen Stand.
    Sie bekommen von uns eine E-Mail, sobald es einen neuen Stand zu Ihrem Auftrag gibt - zum Beispiel, wenn Sie Geräte bestellt haben.

    Den Auftragsstatus sehen Sie in unserem Kundencenter.
    Sobald Sie Ihre Zugangsdaten erhalten haben, können Sie den Status Ihres Auftrags auch jederzeit im Kundencenter unter www.telekom.de/kundencenter einsehen.

    Bis demnächst!

    Freundliche Grüße

    Ihre Telekom

    Sonst bisher bis zu diesem Datum (16.10.2016) nichts Schriftliches zu diesem Änderungs- bzw. Folgeauftrag.
    In dieser Nacht zum Sonntag den 17.10.2016 auf Montag den 18.10.2016, am Montag früh morgens um ca. 1: 30 AM ging mein Router plötzlich offline. Zunächst dachte ich an ein routinemäßiges Konfigurationsupdate respektive Reboot der DNS Server der DTAG, was für einen Montagmorgen um 1:30 AM ein plausibler Zeitpunkt wäre.

    Doch dann erinnerte ich mich an diese merkwürdige E-Mail am Samstag davor, und als der Router nach einer ca. halben Stunde noch nicht online ging, kam mir der Verdacht auf, daß da etwas anderes nicht stimmt.

    Da mit Internetausfall auch mein Telefon nicht funktioniert und ich über kein aktives Mobiltelefon verfüge, musste ich auf die Straße rausgehen um den Support von einem Münzfernsprecher aus anzurufen.

    Dort wurde mein Verdacht bestätigt: das Power und DSL Diode am Router leuchteten, so erläuterte mir der Support Mitarbeiter, kann es kein DNS Server Update oder Reboot sein, sondern wohl eher fehlende Logindaten am Router (T-Online Nummer bzw. Passwort).

    Doch wie konnte das sein? Zum einen vermute ich, daß die DTAG sehr wohl über Zertifikatssteuerung oder ähnliches diese automatisch zu. Über die Firmware vom ihren Servern aus auf die Router einzuspielen, ohne daß der Kunde sich mühsam manuell einloggen müsste, was oft sehr zeitraubend ist, da es noch bei ZB Windows sehr Microsoft und IE Lästig ist, bspw. muss der Browser möglichst von alten Sessions und Cookies befreit sein, oder die genaue Adressierung gefunden werden, Speedport.ip geht oft nicht, besser ist meist https;192.168.2.1/, da kommt es auf jedes Zeichen an, was viele Support Mitarbeiter leugnen oder gar nicht selber wissen, eben ein mühseliger, zeitraubender Einlog-Prozeß.

    Jedenfalls hatte ich doch gar keine neuen Anmeldedaten bekommen, und auch nicht erwartet, da ich davon gar nichts wusste: das wurde mir nie gesagt! Es war auch nach der vorangegangenen Kommunikation nicht zu erwarten.

    Der Support Mitarbeite tat dann so , als wäre dies ein völlig normaler Vorgang, mir diese erst später zuzusenden, das wäre doch kein Problem und Branchenüblich, sinngemäß, das mache man immer so, was ich nicht glauben kann: man kann dich die Kunden nicht ein paar Tage ohne deren Vorkenntnis offline nehmen, zumal meine ganze Kommunikation daran hängt!

    Zu diesem Zeitpunkt war ich schon sehr verärgert über diese mehr als Dreiste Vorgehensweise, zumal ich wichtige Gespräche mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr (MAEW) des Saarlandes, dem Büro von Heiko Maas (Kontaktperson Herr Steinmann), sowie einigen Kollegen aus der Wissenschaft, u.a. Prof Jonathan vos Post vom CalTech und viele weitere mehr führen musste – DRINGENDE Gespräche die keinen Aufschub zulassen und die ich auch kaum von einem Internet Café aus führen kann. Sie werden sicherlich Verständnis dafür haben, daß dies nicht gut in einer solchen Atmosphäre machbar ist, auch was die Kommunikation über Internet angeht.

    Nachdem am Dienstag den 18.10.2016 dann wie vereinbart die neuen Login Daten für den Router kamen, konnte ich mich nicht mehr in meine Router einloggen, was am Sonntag davor noch problemlos ging. Was war passiert? Nun, die grüne LED für „DSL“ war off – da schwante mir, daß wieder etwas nicht stimmt, doch wieder wollte der Support auf Nachfrage dies nicht einräumen.

    Dieser faselte etwas von Internetanbindung als ich ihm erklären wollte, daß es hier um eine fehlende Netzwerkverbindung vom PC zum Router gehe.

    Doch der Support räumte dies nicht ein.

    Erst am ca. nächsten Tag, als ich das Problem einer Dame aus dem DTAG Support erneut erläuterte kam heraus, was tatsächlich von der DTAG gemacht wurde: es war rein technisch gesehen keine physische Leitung mehr vorhanden bzw. geschaltet!

    Diese sollte erst am von der DTAG festgelegten Termin zur nicht vereinbarten Schaltung des Vectoring am 29.10.2016 geschaltet werden!

    Dies bedeutet, daß man mich die ganze Zeit BEWUSST angelogen hatte, und zwar wiederholt und mir als Kunde BEWUSST und in betrügerischer Absicht, da ich davon a priori nichts wissen konnte, noch es mit so vermittelt wurde, erhebliche Offline Zeiten auferlegt hatte um ein niederrangiges Geschäftsmodell der DTAG, nämlich Vectoring statt Glasfaser auf KOSTEN ALLEER Kunden in Deutschland durchzusetzen, um dabei noch die Sicherheit und das Wohlergehen der Kunden auf das Spiel zu setzen, eben durch illegales bewusstes temporäres Abschneiden von jeglicher technischer Kommunikation, und damit ein Verhalten mit krimineller Energie, da dann auch wie in meinem Fall das Telefon nicht zur Verfügung steht, weder für dringenden Anrufe oder eventuelle besondere Fälle.

    Daraufhin beauftraget ich einen anderen Provider (Telefonica/O2) mit der Übernahme meiner Rufnummern und der Bereitstellung einer DSL/Telefon Verbindung.

    Diesem wurde jedoch nach seiner ursprünglichen Zusage an mich die Leitung ca. 1,5 bis spätestens 2 Wochen nach Auftragserteilung eine Leitung (wieder durch einen Telekom Techniker) zu schalten, von der DTAG angewiesen, eine Leitungsfreigabe erst ab dem Schalttermin zum 27. November 2016 (!) zu akzeptieren! Die DTAG teilte O2 mit, daß dies nicht früher ginge, und O2 teilte mir mit, daß O2 dies durch gesetzliche Vorgaben akzeptieren müsse, was ich wiederum jedoch nicht akzeptieren kann: in einem Punkt waren der O2 Support und ich sich einig: das war kein Zufall!

    Ich zeige diese kriminelle Verhalten der Deutschen Telekom AG an und erbete von der Bundesnetzagentur zeitnahe Aufklärung und konkrete Maßnahmen, damit der Internetanschluß für den mich bzw. den Neogrid e.V. wieder geschaltet wird.

    Wenn ich ein neues Unternehmen beauftrage, so wird beantragt, soll die DTAG angewiesen werden, diese Schaltung im Rahmen der üblichen Abstimmung (ca. 2 bis 3 Werktage, maximal 1 Woche) freizugeben.
    Weiterhin ist der DTAG ein Bußgeld und eine öffentliche Rüge auszusprechen sowie meine Kosten und Ausfälle zu ersetzen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Oliver Thewalt

    Neogrid e.V.